weniger Reisen - Pepe

Warum ich weniger reise – mein alter Hund verändert alles

Warum ich gerade weniger Reise – und was wirklich zählt

Wir sind viele Wege gemeinsam gegangen.
Straßen, die irgendwo begannen und nirgendwo endeten.

Und immer war er da.
Einfach … an meiner Seite.

Sein Leben begann nicht einfach.

In Spanien war er nicht gewollt.
Am Ende landete er in einer Tötungsstation.

Ein Schicksal, das leider viele Hunde trifft – Organisationen wie
Peta e.V.
setzen sich genau für solche Tiere ein und helfen, ihnen eine zweite Chance zu geben.

Wir haben ihn dort entdeckt.
Und in diesem Moment war klar:
Er gehört zu uns.

Von diesem Tag an haben wir gemeinsam die Welt entdeckt.

Warum ich gerade weniger reise

In den letzten Monaten ist es hier ruhiger geworden.

Ich habe begonnen, bewusst weniger zu reisen.
Und das hat einen ganz einfachen Grund:

Mein Hund ist alt geworden.

Das Reisen strengt ihn an.
Lange Fahrten sind nicht mehr das, was sie einmal waren.

Und genau deshalb reise ich aktuell weniger.

Reisen mit einem alten Hund verändert alles

Wer mit Hund reist, kennt das.

Man plant anders.
Man nimmt Rücksicht.
Und irgendwann kommt der Punkt, an dem man merkt:

Jetzt geht es nicht mehr um das eigene Bedürfnis.

Sondern um ihn.

Ein alter Hund und Reisen passen irgendwann nicht mehr zusammen.
Weniger reisen wird dann zur bewussten Entscheidung.

Er möchte jetzt einfach nur noch:

  • in seinem Bett liegen
  • seine Ruhe haben
  • gekrault werden

Und genau das bekommt er.

Weniger reisen – bewusst entscheiden

Ich habe mich entschieden, weniger zu reisen.

Nicht, weil ich das Reisen aufgegeben habe.
Sondern weil es gerade wichtiger ist, da zu sein.

Für ihn.

Weniger reisen bedeutet in diesem Moment nicht Verzicht.
Sondern Verantwortung.

Und ganz ehrlich:

Das fühlt sich richtig an.

Die Welt wird kleiner – und gleichzeitig größer

Ich bin weniger unterwegs.
Und trotzdem sehe ich mehr.

Ein Abendspaziergang wird zu einem Erlebnis.
Ein ruhiger Morgen bekommt Bedeutung.
Ein vertrauter Ort fühlt sich plötzlich neu an.

Weniger reisen bedeutet manchmal,
tiefer zu sehen.

Manchmal beginnt die größte Reise genau dort, wo man stehen bleibt.

Vielleicht ist genau das auch der Grund, warum mich stille Orte schon immer besonders angezogen haben – ob bei meinen Paris Geheimtipps, an einem verregneten Tag in Paris bei Regen oder nachts unterwegs bei Paris bei Nacht.

Und trotzdem entstehen neue Wege

Stillstand ist das alles nicht.

Während ich weniger reise, entstehen im Hintergrund neue Projekte.

  • eine große Reise durch die Pyrenäen
  • drei Monate Marokko
  • neue Reisevorträge und Multivisionsvorträge

Diese Reisen werden kommen.

Aber jetzt ist nicht die Zeit dafür.

Und doch merke ich: Viele der Geschichten, die später entstehen, tragen schon heute ihre ersten Spuren in sich. In Erinnerungen an Le Marais Paris, in stillen Nächten über den Dächern der Stadt oder in Landschaften, die mich schon vor Jahren tief berührt haben – wie bei meinen Top 20 Sehenswürdigkeiten Andalusiens.

Geschichten, die bleiben

Aus diesen Reisen entstehen mehr als nur Erinnerungen.

Bilder.
Momente.
Geschichten.

Reisevorträge und Multivisionsvorträge wachsen daraus.

Doch all das hat Zeit.

Alles hat seine Zeit

Im Moment ist es ruhiger geworden.

Bewusst ruhiger.

Ich reise weniger – und genau das ist richtig.

Keine langen Strecken.
Keine großen Pläne.

Nur das Hier.
Und das Jetzt.

Weil es nichts Wichtigeres gibt,
als ihn jetzt auf seinem letzten Weg zu begleiten.

Und vielleicht ist genau das
die ehrlichste Form des Reisens.

Am Ende sind es nicht die Orte, die zählen – sondern die, mit denen wir sie erlebt haben.

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