Vogesen Berge

20 Reiseziele in den Vogesen und Elsass

 

20 Reiseziele in den Vogesen und Elsass

Gleich hinter der französischen Grenze in direkter Nachbarschaft zu Baden-Württemberg befindet sich eine der schönsten Regionen Frankreichs. Das Elsass lockt die Besucher mit pittoresken Dörfern, guten Weinen und vorzüglicher französischer Küche. Wein und Flammkuchen sind weit über die französischen Grenzen hinaus bekannt. Ob Sternerestaurant, urige Weinstube oder gemütlicher Berggasthof – im Elsass findet jeder eine passende Kulinarik.

Das Elsass ist geprägt von landschaftlicher Vielfalt. Weinberge in der Rheinebene, so weit das Auge reicht. Ländlicher Charme im Norden, quirlige Städtchen im Süden. Straßburg und Collmar entzücken die Besucher mit ihren Altstädten und an Venedig erinnernde Wasserkanäle. Beschaulicher, aber nicht minder spannend, geht es in den Städtchen Ribauville, Gerademer, Kaysersberg, Eguisheim und Selestadt zu.

Abseits der Städte und Dörfer gibt es vieles zu entdecken. Mehr als 40 Burgen und Burgruinen, eindrucksvolle Kirchen laden zu spannenden Abenteuertouren ein. Zahlreiche Wander und Radwege durchziehen die Region bis in die Hochvogesen. Aktive Urlauber finden in den Vogesen spannende Ziele. Von unterirdischen Bergwerken, malerischen Bergseen sowie Überreste aus den Weltkriegen gibt es viel zu entdecken. Wer hoch hinaus möchte, sollte einen Abstecher zum Keltentempel des Donon oder den Grand Ballon ganz im Süden unternehmen. Wer schon mal im Süden angekommen ist, sollte auch gleich einen Besuch im größten Automobilmuseum der Welt, dem sogenannten Schlumpf Museum abstatten. Motorisierte Besucher können die Region über die „Route des Cretes“, der 73 km langen Vogesenkammstraße erkunden.

Um nicht den Überblick zu verlieren haben wir eine Auswahl der schönsten und spannendsten Ziele im Elsass und der Vogesen zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Maginot Linie

Zwischen dem 1. und 2. Weltkrieg beschloss Frankreich, einen Teil seiner Grenzen durch einen gewaltigen Schutzwall zu befestigen. Innerhalb von 10 Jahren entstand der Schutzwall aus Eisen und Stahl auf einer Länge von  über 700 Kilometer. Tausende von Arbeitern bauten Straßen, Eisenbahnlinien und unterirdische Stollen. Die dabei entstandenen Stollen, Bunkern, Kasernen, Kampftürme, Kasematten und Unterstände sind bis in die heutige Zeit erhalten und teilweise noch mit den alten Gerätschaften ausgestattet und können besichtigt werden.

Das Verteidigungssystem wurde nach dem französischen Verteidigungsminister André Maginot benannt.

Für eine Besichtigung ist beispielsweise das Fort de Schoenenbourg empfehlenswert. Es ist vollständig eingerichtet. Zu sehen ist beispielsweise das Lazarett, der Kampfbunker mit seinem gewaltigen Geschützturm, das Kraftwerk und die Küche. Selbst der Befehlsstand sowie ein geheimer Notausstieg mit seiner raffinierten Konstruktion ist zu besichtigen.

Das “Fort de Schoenenbourg” liegt in einem etwas versteckt zwischen den Orten Wiessembourg und Hunspach. Die Zufahrt ist ausgeschildert.

Südlich von Lembach befindet sich das  unterirdische “Four á Chaux”. Auf einer Fläche von 26 ha wurden insgesamt 5 Kilometer unterirdische Stollen und Gänge angelegt. Einzigartig ist sein Schrägaufzug.

Die Zufahrt ist bei Lembach ausgeschildert.

Leseempfehlung:

     »     Simserhof – Ford im Originalzustand von 1940

     »     Die Maginot Linie – Ein Verteidigungsfehlschlag

 

Bunker - Verbindungsstollen mit Schienen

Feste Kaiser Wilhelm ( Fort de Mutzig ) – Eine faszinierende Festung mit einer bewegten Geschichte

Das Fort de Mutzig, auch bekannt als das Fest Kaiser Wilhelm, ist eine beeindruckende Festungsanlage im Elsass, die über Jahrzehnte hinweg vom französischen Militär unter Verschluss gehalten wurde. Erst in jüngster Zeit wurde es für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und zieht seitdem Besucher aus der ganzen Welt an.

Die Festung wurde zwischen 1893 und 1916 erbaut und diente als Teil des deutschen Verteidigungssystems während des Ersten Weltkriegs. Trotz der heftigen Kämpfe und Bombardierungen blieb die Festung größtenteils unbeschädigt und ihre komplette Einrichtung blieb erhalten. Dies führt dazu, dass Besucher heute einen authentischen Eindruck der damaligen Zeit bekommen.

Beim Betreten des Forts tauchen die Besucher in eine andere Welt ein. Die zahlreichen Ausstellungsräume sind mit originalen Gegenständen ausgestattet, die einst von den Soldaten verwendet wurden, und geben einen lebendigen Eindruck vom Alltag und der Arbeit in der Festung. Die verschiedenen Bereiche des Forts sind durch ein Netzwerk von Gängen und Tunneln miteinander verbunden und geben den Besuchern einen Einblick in das komplexe Verteidigungssystem der damaligen Zeit.

Der Besuch des Fort de Mutzig bietet auch einen atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft und die umgebenden Hügel und Wälder. Die Festung wurde strategisch platziert, um einen wichtigen Punkt in der Verteidigungslinie des deutschen Reiches während des Ersten Weltkriegs zu sichern. Heute können Besucher die Größe und Komplexität der Festung bestaunen und sich vorstellen, wie es gewesen sein muss, hier zu leben und zu arbeiten.

Das Fort de Mutzig ist ein wichtiger Teil der Geschichte Europas und ein beeindruckendes Beispiel für die Ingenieurskunst und Technologie des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Besucher werden von der Größe, dem Umfang und der Schönheit der Festung begeistert sein und können das Fort als ein wichtiges Kulturerbe schätzen. Ein Besuch des Fort de Mutzig ist ein unvergessliches Erlebnis und eine einzigartige Gelegenheit, in die Geschichte einzutauchen und die Vergangenheit hautnah zu erleben.

Die Zitadelle von Bitche – Ein atemberaubendes Relikt der Kriegsgeschichte

Willkommen in der Zitadelle von Bitche, einem Ort, der einst als strategische Festungsanlage von großer Bedeutung galt und heute als historisches Denkmal von unschätzbarem Wert dient. Die imposanten Befestigungen aus dem 17. Jahrhundert, die einst Könige und Armeen schützten, stehen nun als mächtige Erinnerung an eine Zeit, in der Kriegsführung eine Kunst war.

Die Besucher können hier in die Geschichte eintauchen und die Faszination der Vergangenheit erleben. Sie können die Wehranlagen erkunden, die einst dafür sorgten, dass die Stadt Bitche von Feinden verschont blieb. Das Museum zeigt die verschiedenen Waffen und Werkzeuge, die im Krieg eingesetzt wurden. Es gibt auch Modelle der Zitadelle, die einen Einblick in die Konstruktion und Funktionsweise der Festungsanlage geben.

Eine der aufregendsten Erfahrungen ist sicherlich der Besuch des unterirdischen Ganges, der durch die gesamte Anlage führt. Hier können die Besucher die geheimen Tunnel erkunden, die einst von Soldaten genutzt wurden, um sich im Falle einer Belagerung durch den Feind zu versorgen.

Die Zitadelle von Bitche ist ein Ort voller Geschichte und Kultur. Ein Ort, an dem die Besucher die Möglichkeit haben, die Vergangenheit hautnah zu erleben und zu verstehen, wie die Menschen damals lebten und kämpften. Ein Besuch in der Zitadelle von Bitche ist ein Erlebnis, das man nicht verpassen sollte, wenn man sich für Geschichte und Kriegsführung interessiert.

Leseempfehlung     

   »     Die Zitadelle von Bitche – Eine Reise in die Geschichte Frankreichs

 

Reiseziel in den Vogesen - Eingang zur Zitadelle

Schlumpf Museum – größtes Automuseum der Welt?

Wie so viele herausragende Sehenswürdigkeiten hat auch das Schlumpf-Museum eine tragische Geschichte.

Die „Citè de l’Automobile“, so die offizielle Bezeichnung, gehört zu den größten Automobilmuseen weltweit und ist insbesondere für die außergewöhnlich große Bugatti Sammlung bekannt. Im Jahre 1961 begann die Sammelleidenschaft der Textilfabrikanten und Brüder Hans und Fritz Schlumpf. Sie kauften pausenlos alle Bugattis, die sie bekommen konnten. Der Preis spielte dabei keine Rolle, Hauptsache der Wagen konnte gekauft werden.

Innerhalb von 10 Jahren gaben die Brüder Hans und Fritz Schlumpf rund 12 Millionen Francs für den Kauf und die Präsentation ihrer Sammlung aus. Es kam wie es kommen musste, aufgrund der Sammelleidenschaft und der damit verbundenen hohen Kosten waren die beiden Brüder 1976 pleite. Es folgte ein langer Streit zwischen den Brüdern Schlumpf, den Gewerkschaften und den Gläubigern. In den 80er Jahren wurde die Sammlung dann von einem Konsortium der Region für insgesamt 69 Million France erworben und die Sammlung konnte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Heute befinden sich über 200 Fahrzeuge sowie eine Vielzahl an sonstigen Exponaten wie z.B. Kühlerfiguren und Dokumente in der Ausstellung. Untergebracht ist die Sammlung in den ehemaligen Werkshallen, sodass ein besonderes Flair entsteht.

Übrigens: Die Marke Bugatti existiert noch heute und produziert im nahegelegenen Molsheim exklusive Hochleistungssportwagen für gut betuchte Menschen. Allerdings ist die Chance eines dieser Fahrzeuge auf der Straße zu sehen in etwa so groß wie einen Sechser im Lotto zu bekommen.

Leseempfehlung:

          »   Rundgang durch das Schlumpf Museum

 

Cité de l'Automobile Mulhouse
Foto: Thomas Stiffel

Cité de l'Automobile Mulhouse

 

Hartmannswillerkopf – Ein Schlachtfeld, das heute noch seine Spuren hinterlässt

Als einer der verheerendsten Kriegsschauplätze des Ersten Weltkriegs hat der Hartmannswillerkopf im Elsass eine tragische Geschichte. Doch heute, fast ein Jahrhundert später, ist er ein wichtiger Ort des Gedenkens und der Erinnerung. Das Museum, das sich auf dem Berg befindet, bietet einen einzigartigen Einblick in die Vergangenheit.

Die Ausstellungen im Museum zeigen Artefakte und Dokumente aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Von Helmen bis hin zu Gewehren, es gibt viele Objekte, die den Besuchern einen Einblick in das Leben der Soldaten geben. Auch die Bedeutung des Berges als strategischer Ort während des Krieges wird hier deutlich.

Für diejenigen, die den Hartmannswillerkopf besuchen, ist es eine bewegende Erfahrung, die Spuren des Krieges zu sehen und sich an die Opfer zu erinnern. Obwohl der Krieg schon lange vorbei ist, hinterlässt er noch immer seine Spuren. Die Überreste der Schützengräben, die Krater und die Ruinen sind stumme Zeugen der Grausamkeit des Krieges.

Trotz der düsteren Vergangenheit ist der Hartmannswillerkopf heute ein Ort der Hoffnung. Er erinnert uns daran, dass wir uns für eine bessere Zukunft einsetzen müssen und dass der Frieden immer ein Ziel sein sollte. Der Besuch des Museums und des Berges ist eine Möglichkeit, sich an die Vergangenheit zu erinnern und sich auf die Zukunft zu konzentrieren.

 

La Fontenelle: Ein Schauplatz des Ersten Weltkriegs, der auch heute noch bewegt

La Fontenelle, ein kleines Dorf in Nordfrankreich, war vor fast hundert Jahren ein wichtiger Schauplatz des Ersten Weltkriegs. Im Mai 1918 tobte hier eine der größten Schlachten des Krieges, als deutsche Truppen versuchten, die alliierten Linien zu durchbrechen. Die Kämpfe waren äußerst verlustreich für beide Seiten, und die Erinnerung an die Gräueltaten des Krieges ist bis heute lebendig.

Besucher haben heute die Möglichkeit, die ehemaligen Schützengräben zu erkunden, die noch immer entlang der Hügel verlaufen. Schautafeln informieren über das Kriegsgeschehen vor Ort und bieten eine detaillierte Darstellung der damaligen Ereignisse.

Für viele Besucher ist ein Besuch in La Fontenelle ein bewegendes Erlebnis, das ihnen hilft, sich der Grausamkeit des Krieges bewusst zu werden. Die Gegend rund um das Dorf ist auch ein Ort des Gedenkens, mit zahlreichen Friedhöfen und Gedenkstätten, die an die Opfer des Ersten Weltkriegs erinnern.

Die Bewohner von La Fontenelle und Umgebung haben die Erinnerung an die Schlacht von damals bewahrt und halten sie bis heute lebendig. Für sie ist es wichtig, dass die Geschichte nicht vergessen wird und dass die Grausamkeiten des Krieges niemals wiederholt werden.

Grand Ballon oder Großer Belchen – mit 1.424 Meter der höchster Berg der Vogesen

Grand Ballon mit seiner Radarstation
Grand Ballon mit seiner Radarstation

 

Route des Crêtes – Spektakuläre Höhenkammstraße

Über eine Länge von nahezu 75 km verläuft Route des Crêtes auf 1.200 Metern Höhe über den Vogesen Hauptkamm und zählt zu den imposantesten Bergstraßen Frankreichs. Sie führt von dem im Norden liegenden Col du Bonhomme über den Col de la Schlucht, Hohneck, Markstein, Grand Ballon und Cernay bis Thann im Süden. Gleich zu Beginn findet sich der Col de Bagenelles von dem aus der erste spektakuläre Blick ins Silbertal möglich ist.

Ursprünglich wurde die Route des Crêtes für die Truppenbewegungen im 1. Weltkrieg (1914-1918) angelegt. Aus Sicherheitsgründen wurde die Straße nicht genau auf dem Höhenkamm gebaut, sondern etwas unterhalb. Damit war es dem Gegner aus dem Rheintal nicht möglich, die Straße einzusehen und unter Beschuss zu nehmen. Noch heute finden sich Grenzsteine an der Straße, die auf der einen Seite das deutsche und auf der anderen Seite das französische Hoheitszeichen zeigen. Spuren des 1. Weltkrieges werden uns entlang der Route des Crêtes immer wieder begegnen und finden ihren fragwürdigen Höhepunkt am Hartmannswiller Kopf.

Die Route des Crêtes  führt traumhaft schön durch tiefe Laub- und Mischwälder und eröffnet immer wieder fantastische Blicke auf die weiten Berghänge der Vogesen auf der einen Seite und das Rheintal auf der anderen Seite. In der Ferne ist

selbst der Schwarzwald gut zu erkennen. An klaren Tagen reicht die Fernsicht bis zu den Schweizer Alpen und mit etwas Glück kann selbst der Montblanc mit seinem Schneegipfel gesehen werden.

Vogesen Berge

Weiter im Süden führt die Straße am 1.424 Meter hohen Grand Ballon, dem höchsten Berg der Vogesen, vorbei. Der Grand Ballon ist auch unter dem Namen Großer Belchen. Auch der Grand Ballon war im 1. Weltkrieg stark umkämpft. Heute erinnert noch ein Denkmal für die blauen Teufel auf der Passhöhe an diese schlimme Zeit.

Über die Sommermonate ist die Route des Crêtes nicht nur von Touristen gut besucht. Autos, Wohnmobile und nicht zuletzt die vielen Rennradfahrer genießen diese wunderschöne Höhenstraße. Zahlreiche Wanderwege durchschneiden die Region und laden für kleine und große Wanderungen ein. Zahlreiche Fermes haben sich dem Tourismus angepasst und bieten ihre Produkte nicht nur zum Verkauf an, sondern haben kleine Vesperstuben und Terrassen eingerichtet. Von den letzteren kann man teilweise spektakuläre Blicke ins Tal genießen. Neben den selbst hergestellten Wurst und Käsespezialitäten gehört auch der bekannte Heidelbeerkuchen (Tarte myrtille) dazu.

Je nach Witterungslage ist die Route des Crêtes ab Mitte November bis Ende April zugeschneit und wird für den Verkehr gesperrt. Dann gehört das Winterreich den Skifahrern.

Felsenwanderweg – Spektakulärer Wanderweg an der Hangkante hoch über der Rheinebene

In den Vogesen gibt es viele sehr schöne Wanderwege. Der schönste ist jedoch der Felswanderweg, der direkt an der Hangkante zur Rheinebene entlang verläuft. Startpunkt ist der große Parkplatz am Col de la Schlucht.

Der Felsenwanderweg in den Vogesen ist ein wahrhaft atemberaubendes Erlebnis für alle Naturfreunde und Wanderer. Der Weg führt durch eine spektakuläre Landschaft von Felsformationen, Wäldern und Berggipfeln.

Während Ihrer Wanderung werden Sie auf eine Vielzahl von natürlichen Wundern stoßen. Die Route bietet herrliche Aussichten auf die umliegenden Täler und Berge, und Sie werden eine Vielzahl von interessanten Felsformationen wie den imposanten Hohneck-Felsen und den atemberaubenden Grand Balcon du Sud entdecken.

Wenn Sie auf der Suche nach einem spektakulären Abenteuer in der Natur sind, dann ist der Felsenwanderweg in den Vogesen definitiv einen Besuch wert. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, diese einzigartige und atemberaubende Landschaft zu entdecken.

Leseempfehlung:

        »   Schönster Wanderweg in den Vogesen

Großer Donon – Keltentempel in 1.009 Meter Höhe

Donon Keltentempel in den Vogesen; 20 Reiseziele in den Vogesen und Elsass
Keltentempel auf dem Großen Donon. Foto: Thomas Stiffel

 

Ganz im Norden der Vogesen, nicht weit von Straßburg entfernt, findet sich auf der Bergspitze des 1.009 Meter hohen Donon ein Tempel aus dem Jahre 1869. Es handelt sich um einen Nachbau, der auf der Spitze des heiligen Keltenberg Donon errichtet wurde. Die Geschichte dieser heiligen Kult- und Tempelstädte reicht über 5.000 Jahre zurück. Diese Kultstätte wurde zuerst von den Kelten und anschließend von den Römern genutzt.
Heute ist der Donon und der Donon Tempel mit seinen 12 Säulen ein beliebtes Ausflugsziel. Vom Tempel aus gibt es eine nahezu 360 Grad Rundumsicht und der Blick reicht bei klarem Wetter nach Lothringen, in die Hochvogesen und den Schwarzwald. Bei besonders klarem Wetter sogar bis zu den Alpen und dem Montblanc. Es lohnt sich aber nicht nur der Blick in die Ferne! Unter Deinen Füßen findest du zahlreiche Gravuren und Inschriften der zahlreichen Besucher ist teilweise noch aus dem vorletzten Jahrhundert stammen. Besonders schön ist es, den Sonnenuntergang vom Donon Tempel aus zu genießen. Übrigens: von dem kleinen Aussichtspunkt gegenüber des Donon Tempels hat man einen schönen Blick auf den kleinen Donon der von hier aus gesehen ein friedliches Dasein fristet. Im nächsten Kapitel wirst Du feststellen, dass dies nicht immer so war. Ganz im Gegenteil …

Leseempfehlung:

         »   Donon – Keltentempel in den Vogesen

 

Kleiner Donon – Erinnerungen an den 1. Weltkrieg

Vollkommen unscheinbar liegt dieser Berg neben seinem großen Bruder, dem großen Donon. Nun, hier war auch keine Kultstätte der Kelten und Römer und einen Keltentempel gibt es hier auch nicht. Wer jedoch den kleinen Pfad hinauf zum Gipfel findet, wird feststellen, dass die Geschichte des kleinen Donon nicht weniger spektakulär wie die seines großen Bruders ist.

Grabstein am kleinen Donon
Grabstein auf dem kleinen Donon. Foto: Thomas Siffel

 

Im 1. Weltkrieg (1914-1918) war der kleine Donon ein bedeutender strategischer Punkt, der stark umkämpft wurde. Viele Tode gab es zu beklagen.  Der kleine Pfad hinauf zum Gipfel ist heute noch von zahlreichen Grabsteinen mit seinen verblassenden Inschriften aus jener Zeit gesäumt. Nur noch wenige Besucher finden den Weg hinauf zum Gipfel. Der Weg ist sehr romantisch und die Aussicht nicht weniger spektakulär wie von seinem Bruder dem Großen Donon.

Spannender Weg zum Gipfel des Donon
Waldpfad auf den Gipfel des kleinen Donon. Foto: Thomas Stiffel

 

Leseempfehlung:

»    Kleiner Donon – Schlachtfeld des 1. Weltkrieges

Entdecken Sie die geheimnisvolle Welt des Bergbaus im Tellure-Bergwerk

Entdecken Sie das Tellure-Bergwerk im Elsass und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt des Bergbaus. Das Bergwerk besteht seit 1549 und ist bekannt für seine feuchten und kalten Bedingungen. Hier können Sie die Werkzeuge und Maschinen der Bergleute sehen und erfahren, wie hart ihr Leben unter schwierigen Bedingungen war. Das Bergwerk ist auch die Heimat von Fledermäusen und bietet eine einzigartige Erfahrung, um diese faszinierenden Kreaturen in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Das Tellure-Bergwerk ist definitiv ein aufregendes und abenteuerliches Ziel für alle, die die Geheimnisse des Bergbaus und der Natur entdecken möchten.

 

Silbertal / Val d’Argent 

Nur wenige Kilometer von dem 7.000 Einwohner zählenden Dorf Sainte-Marie-aux-Mines befindet sich das Silbertal oder wie die Franzosen sagen das Val d’Argent. Der Name Silbertal kommt nicht von ungefähr. Das Silbertal war nicht nur reich an Silbervorkommen, sondern auch an rund 150 weiteren Mineralien und Metallen. Darunter Silber, Nickel, Zink, Kobalt, Kupfer und Blei. Alljährlich findet auch heute noch die Mineralienmesse statt, die mit zahlreichen Besuchern aus nah und fern eine überregionale Bedeutung hat. Zu seinen Hochzeiten besaß die Region 382 Gruben mit insgesamt 450 km Stollen. Nachdem im 17 Jhd. das Grubensterben einsetze, verfielen die Gruben und füllten sich mit Wasser. Heute wurden von Enthusiasten mehrere der alten Grubengänge restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Diese stehen heute allesamt unter Denkmalschutz. Führungen in den alten Gängen können in Sainte-Marie-aux-Mines gebucht werden. Taschenlampen, Gummistiefel und Poncho werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.

Das größte Bergwerk befindet sich direkt an der Straße D48 zum Col de Bagenelles wo sich der große Parkplatz mit seinem Aussichtspunkt befindet. Der Blick von hier oben ist spektakulär und erhaben. Doch zurück zu dem Bergwerk, das sich im Ort Tellure befindet und nicht zu übersehen ist. Hier können verschiedene Führungen gebucht werden. Von einfachen Führungen durch die alten Bergwerkstollen bis zu sportlichen Aktivitäten wie z.B. Klettern und Abseilen in den oberen Bergwerkstollen ist nahezu alles möglich.

Vom Aussichtspunkt Col de Bagenelles geht es übrigens direkt weiter zur Route des Crêtes, der Höhenkammstraße die im Kapitel weiter oben bereits beschrieben wurde.

Wanderempfehlung

Schöner Wanderweg, vorbei an alten Bergwerksstollen, historischen Überresten und schönen Aussichten

Download file: bergwerksweg.gpx

Erleben Sie den atemberaubenden Panoramablick vom Col de Bagenelles in den Vogesen

Der Col de Bagenelles ist ein bekannter Aussichtspunkt in den Vogesen im Elsass, Frankreich. Er liegt auf einer Höhe von 1.155 Metern und bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf die umliegenden Berge und Täler. Der Col de Bagenelles ist bei Wanderern und Radfahrern sehr beliebt und bietet zahlreiche Wanderwege und Radwege in der Umgebung. Es ist definitiv ein großartiger Ort, um die Natur zu genießen und die Schönheit der Vogesen zu erleben.

Entdecken Sie das Erbe des Ersten Weltkriegs: Alte Stellungen im Val d’Argent nahe des Col de Bagenelles, Elsass

Die alten Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg im Val d’Argent in der Nähe des Col de Bagenelles im Elsass sind ein faszinierendes Relikt aus der Vergangenheit. Während des Krieges waren diese Stellungen wichtige strategische Punkte, die erbittert verteidigt wurden. Heute kann man die Überreste dieser Stellungen besichtigen und sich ein Bild davon machen, wie hart das Leben der Soldaten damals war.

Eine großartige Möglichkeit, die alten Stellungen zu besuchen, ist eine zweistündige Wanderung durch die umliegenden Wälder. Der Weg führt durch traumhafte Landschaften und bietet einmalige Blicke auf das Val d’Argent und die umliegenden Berge. Unterwegs werden Sie immer wieder Überreste der Stellungen und Schützengräben sehen, die in den Boden eingebettet sind.

Diese Wanderung ist eine großartige Möglichkeit, um die Natur und Geschichte des Elsass zu erleben. Sie können sich vorstellen, wie es gewesen sein muss, hier während des Krieges zu leben und zu kämpfen. Wenn Sie sich für Geschichte und Militärgeschichte interessieren, sollten Sie die alten Stellungen im Val d’Argent unbedingt besuchen.

Hochkönigsburg – Burg der Superlative

Willkommen im Mittelalter: Die Hochkönigsburg im Elsass entführt Besucher in eine vergangene Zeit.

Bereits vom Rheintal aus ist die 757 Meter hoch gelegene Hochkönigsburg nicht zu übersehen. Erbaut aus rosa Vogesen Sandstein thront sie hoch über der Rheinebene bei dem malerischen Winzerdorf Kintzheim. Erklimmen Sie die steilen Wehrgänge und genießen Sie atemberaubende Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Treten Sie ein in die prachtvolle Burganlage und lassen Sie sich von den opulenten Räumlichkeiten und der Geschichte der ehemaligen Festung faszinieren. Erfahren Sie mehr über das Leben der Adligen im Mittelalter und bestaunen Sie die originalgetreu rekonstruierten Möbelstücke. Bewundern Sie die Waffensammlung und stellen Sie sich vor, wie es gewesen sein muss, diese tödlichen Werkzeuge im Kampf zu benutzen. Die Hochkönigsburg ist ein Erlebnis für die ganze Familie und lässt den Besucher in eine faszinierende Epoche eintauchen.

Hochkönigsburg Luftaufnahme
Foto: Thomas Stiffel

 

Bereits im Dreißigjährigen Krieg wurde das Chateau du Haut Koenigsbourg bis auf die Grundmauern durch die Schweden zerstört. Es ist dem deutschen Kaiser Wilhelm II zu verdanken, dass die Hochkönigsburg Anfang des 20. Jahrhunderts originalgetreu wiederaufgebaut wurde. Die Burg sollte zum Symbol des wiederauferstandenen deutschen Kaiserreiches werden.

Als Zeitzeuge einer bewegten Geschichte ist das Chateau du Haut Koenigsbourg zu einer der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs geworden.

Seit 1919 befindet sich die Burg wieder im Besitz des französischen Staates.

Leseempfehlung     

  »     Hochkönigsburg im Elsass – Ein historisches Juwel

 

Burg Fleckenstein im Elsass – Geschichte und Sehenswürdigkeiten

Im Herzen des Elsass, in den Vogesen, befindet sich die beeindruckende Burg Fleckenstein. Die Geschichte der Burg reicht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Sie diente im Laufe ihrer Geschichte als Verteidigungsanlage und Wohnsitz für Adlige und Ritter.

Die Burg Fleckenstein ist für ihre imposante Architektur bekannt. Besonders auffällig sind die Türme, die sich majestätisch über der umliegenden Landschaft erheben. Ein Highlight für Besucher ist der Rundgang durch die verschiedenen Räume der Burg. Dabei können sie einen Einblick in das Leben auf einer mittelalterlichen Burg erhalten.

Ein weiteres Highlight ist die Aussicht von der Burg auf die umliegende Landschaft. Von den Türmen aus haben Besucher einen atemberaubenden Blick auf die Wälder und Täler der Vogesen.

Die Burg Fleckenstein ist auch bei Wanderern sehr beliebt. Viele Wanderwege führen durch die wunderschöne Landschaft rund um die Burg. Besucher können sich bei einer Wanderung in der Natur erholen und dabei die Schönheit des Elsass genießen.

Wer das Elsass besucht, sollte sich einen Besuch der Burg Fleckenstein nicht entgehen lassen. Die Geschichte und die beeindruckende Architektur machen die Burg zu einem Highlight für Touristen aus der ganzen Welt.

 

Straßburg

Nur ein Steinwurf von Deutschland entfernt befindet sich die bekannte Stadt Straßburg. Trotz, oder gerade wegen der geringen Entfernung versprüht Straßburg französischen Flair. Straßburg ist nicht nur die größte Stadt im Elsass, sondern auch dir achtgrößte Stadt in Frankreich. Bereits von weitem ist das Wahrzeichen Straßburger Münster zu erkennen. Inmitten der Straßburger Altstadt erhebt sich majestätisch die Kathedrale. In den alten, schmalen Gassen lässt es sich prima flanieren oder einfach in einem der zahlreichen Kaffees einen Kaffee trinken.

Nicht versäumen sollte man einen Spaziergang durch das alte Gerberviertel „La Petiti France“. Mit seinen prächtigen Fachwerkhäusern und engen Kanälen ist es das charmanteste Viertel von Straßburg.

Straßburger Münster

Straßburger Münster

Straßburg - Blick auf einen Fluss
Straßburg

Colmar

Wer in Collmar unterwegs ist, kann nicht viel falsch machen. Egal wohin man geht, es ist überall besonders schön. Hinter jeder Ecke findet sich eine neue Entdeckung. Die verwinkelten Gässchen von Collmar sollen insgesamt eine der größten Fußgängerzonen Europas sein. Prächtige Stadtvillen wechseln sich mit beeindruckende Sakralbauten sowie alten Fachwerkhäusern ab. Besonders hübsch präsentieren sich die bunten Häuser von „Kleinvenedig“. Der beeindruckende Stadtteil lässt sich auch sehr gut mit einer Bootstour erkunden.

Einen Besuch bei den fantastischen Bäckereien sollte auf keinen Fall versäumt werden. Dort findet sich frisches, duftendes und vorzüglich schmeckendes Gebäck.

Das absolute Highlight ist jedoch der Besuch im Museum Unter-Linden

Leseempfehlung:

         »   Ein Rundgang durch Colmar – Ausführliche Stadtbesichtigung

         »   Ein Besuch im Museum Unter Linden

Colmar- Alte Fachwerkhäuser
Colmar

Museum Unter-Linden – Colmar

Lac Gerardemer – Das Perfekte Reiseziel für Naturliebhaber in den Vogensen

Wenn Sie nach einem Ort suchen, der Sie aus dem hektischen Alltag herausbringt und Ihnen eine unvergessliche Zeit in der Natur bietet, dann ist der Lac de Gérardmer in Frankreich ein perfektes Ziel für Sie! Dieser malerische See bietet nicht nur eine atemberaubende Aussicht auf die umliegenden Berge und Wälder, sondern auch eine Vielzahl von Aktivitäten, die Sie genießen können.

Wenn Sie den See besuchen, können Sie einen Spaziergang entlang der Uferpromenade machen und dabei das klare Wasser bewundern, das den See füllt. Wenn Sie mutig genug sind, können Sie auch schwimmen oder eine Bootsfahrt machen, um die Schönheit des Sees aus nächster Nähe zu erleben. Wenn Sie lieber trocken bleiben möchten, können Sie eine Wanderung auf einem der vielen Wanderwege in der Umgebung machen und dabei die atemberaubende Landschaft genießen.

Egal, ob Sie allein, mit Freunden oder mit der Familie reisen, der Lac de Gérardmer hat für jeden etwas zu bieten. Wenn Sie Angeln lieben, können Sie am See angeln und versuchen, einen der vielen Fische zu fangen, die hier leben. Wenn Sie es etwas abenteuerlicher mögen, können Sie auch eine Mountainbike-Tour durch die umliegenden Wälder machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Lac de Gérardmer ein echtes Juwel in der Natur ist und ein Muss für jeden Naturliebhaber, der nach einem Ort sucht, der Ruhe, Erholung und Abenteuer bietet. Besuchen Sie den See und lassen Sie sich von seiner Schönheit verzaubern!

Seenplatte Lothringen – Stockweiher

ein malerischer See, der bei Besuchern aus der Region und darüber hinaus gleichermaßen beliebt ist.

Der See bietet eine atemberaubende Landschaft, die von dichten Wäldern und sanften Hügeln umgeben ist. Wenn Sie hierher kommen, werden Sie in eine Welt der Ruhe und Schönheit eintauchen, die Ihnen den Atem rauben wird.

Aber es gibt noch mehr als nur die Landschaft. Der Stockweiher bietet auch eine Vielzahl von Freizeitmöglichkeiten, darunter Schwimmen, Angeln und Bootfahren. Wenn Sie gerne schwimmen, werden Sie den klaren, erfrischenden Wasser des Sees lieben. Wenn Sie lieber angeln, können Sie versuchen, Forellen, Karpfen und andere Fischarten zu fangen. Und wenn Sie sich auf dem Wasser entspannen möchten, können Sie ein Ruderboot oder Tretboot mieten und die Aussicht vom See aus genießen.

Der See ist auch ein großartiger Ort, um die Natur zu erkunden. Es gibt Wanderwege rund um den See, die Sie durch den Wald und entlang der Ufer führen. Wenn Sie Glück haben, können Sie sogar Wildtiere wie Rehe, Füchse und Vögel sehen.

In der Nähe des Sees gibt es auch einige Restaurants und Cafés, in denen Sie lokale Spezialitäten und frische Produkte aus der Region genießen können.

Wenn Sie nach einem ruhigen Ort suchen, um sich zu entspannen und die Schönheit der Natur zu genießen, dann ist der Stockweiher in Lothringen der perfekte Ort für Sie.

Waldeisenbahn Abreschwiller

Mit Dampf durch die Vogesen: Ein unvergessliches Abenteuer mit der Waldeisenbahn Abreschwiller!

Die Waldeisenbahn Abreschwiller ist nicht nur eine Bahnstrecke, sondern ein Abenteuer für alle, die das Besondere suchen. Mit historischen Dampf- und Diesellokomotiven fährt man durch malerische Landschaften, vorbei an steilen Felswänden. Die Fahrt ist ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.

Während der Fahrt kann man die Natur in vollen Zügen genießen und sich zurücklehnen. Das Gefühl, mit einer Dampflok durch die Berge zu fahren, ist einfach unbeschreiblich. Man fühlt sich wie in einer anderen Zeit, als die Welt noch langsamer und entspannter war.

Die Waldeisenbahn Abreschwiller bietet aber nicht nur eine Fahrt mit dem Zug, sondern auch ein Erlebnis. Es werden verschiedene Events und Aktivitäten organisiert, wie zum Beispiel das Dampflok-Festival oder der Weihnachtsmarkt. Hier kann man nicht nur die Bahn bestaunen, sondern auch die traditionelle Handwerkskunst und lokale Produkte kennenlernen.

Die Waldeisenbahn Abreschwiller ist einzigartig und ein Muss für alle, die sich für Eisenbahnen, Natur und Geschichte interessieren. Hier kann man in die Vergangenheit eintauchen und eine Welt erleben, die es so heute nicht mehr gibt. Ein Abenteuer, das man nicht verpassen sollte!

Bergbau im Elsass: Die außergewöhnliche Geschichte der Zeche Rudolf

Die Zeche Rudolf in Pulversheim im Elsass ist ein eindrucksvolles Beispiel für die industrielle Vergangenheit dieser Region. Das Kali-Bergwerk wurde im Jahr 1910 eröffnet und blieb bis 1986 in Betrieb. In dieser Zeit förderte es bedeutende Mengen an Kalisalzen, die für die Herstellung von Düngemitteln verwendet wurden.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Zeche von den deutschen Besatzern genutzt, um Kali für ihre Kriegsmaschinerie abzubauen. Die Bedingungen für die Arbeiter waren hart, und viele kamen bei Unfällen ums Leben. Dennoch blieb die Zeche Rudolf ein wichtiger Teil der Kriegswirtschaft.

Heute ist die Zeche Rudolf ein beeindruckendes Industriedenkmal und Museum. Besucher können die Überreste des Bergwerks besichtigen und mehr über die Geschichte des Bergbaus im Elsass erfahren. Die Führungen bieten einen Einblick in das Leben der Arbeiter und die Technologien, die für den Abbau von Kali verwendet wurden.

Die Zeche Rudolf ist ein bemerkenswertes Beispiel für die industrielle Entwicklung im Elsass. Trotz der harten Arbeitsbedingungen und der Kriegszeit hat die Zeche Rudolf bis heute überlebt und erinnert uns an die Bedeutung des Bergbaus für die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region.

47°50’51.1″N 7°16’50.2″E
68840 Pulversheim, Frankreich
 

Neuf-Brisach: Eine sternförmige Stadt, die das 17. Jahrhundert zum Leben erweckt

In der Nähe von Colmar, Frankreich, liegt eine Stadt, die wie aus einer anderen Zeit zu sein scheint. Neuf-Brisach ist eine befestigte Stadt, die im 17. Jahrhundert von dem berühmten Militäringenieur Vauban entworfen wurde. Die Stadt ist berühmt für ihre sternförmige Befestigungsanlage, die zu den am besten erhaltenen Beispielen der Militärarchitektur des 17. Jahrhunderts gehört.

Wenn man durch die Straßen von Neuf-Brisach schlendert, fühlt man sich wie in einer vergangenen Epoche. Die Stadtmauern und die Bastionen erinnern an die Kämpfe, die hier einst stattgefunden haben. Aber Neuf-Brisach hat nicht nur eine beeindruckende Geschichte, sondern auch ein beeindruckendes Museum.

Das Street Art Museum in Neuf-Brisach befindet sich in einem ehemaligen Kaserne-Gebäude und zeigt eine beeindruckende Sammlung von Street-Art-Werken. Es wurde von der französischen Street-Art-Künstlerin Kashink gegründet und präsentiert Werke von nationalen und internationalen Künstlern wie C215, Jef Aérosol, Seth und vielen anderen.

Das Museum bietet den Besuchern eine einzigartige Erfahrung und ist ein Muss für alle, die sich für Street-Art und zeitgenössische Kunst interessieren. Mit seinen faszinierenden Wandbildern und kreativen Installationen ist es eine wunderbare Ergänzung zu den Sehenswürdigkeiten der Region.

Neuf-Brisach ist nicht nur ein Ort für Geschichtsliebhaber, sondern auch für diejenigen, die die Schönheit von Architektur und Design schätzen. Die Stadt ist ein perfektes Beispiel für die harmonische Verbindung von Ästhetik und Funktionalität. Die sternförmige Befestigungsanlage ist nicht nur ein beeindruckendes Kunstwerk, sondern auch ein ausgeklügeltes System zur Verteidigung der Stadt.

Insgesamt ist Neuf-Brisach ein wunderbares Ziel für jeden, der sich für Geschichte, Architektur oder einfach nur für eine einzigartige Reise interessiert. Die Stadt ist ein wahrhaft außergewöhnlicher Ort, der das 17. Jahrhundert zum Leben erweckt.

Wo befindet sich das Musée Vauban?

15 Rue d’Angoulême, 68600 Neuf-Brisach, Frankreich

Öffnungszeiten des Musée Vauban

Montags: geschlossen

Dienstag bis Sonntag: 11:00 – 19:00 Uhr

außer Mittwoch: 14:00 – 19:00 Uhr

 

Reise durch die Eisenbahngeschichte: Entdecken Sie das größte Eisenbahnmuseum Europas – Cité du Train in Mulhouse

Die Cité du Train in Mulhouse, Frankreich, ist ein Muss für alle Eisenbahn-Enthusiasten. Mit einer Fläche von 25.000 Quadratmetern und mehr als 100 Zügen ist es das größte Eisenbahnmuseum Europas.

Besucher können hier eine beeindruckende Sammlung historischer Züge bewundern, darunter Dampflokomotiven, Elektrolokomotiven und Triebwagen. Eine der bekanntesten Attraktionen ist die legendäre „L’Orient-Express“, die luxuriöse Zugreise zwischen Paris und Istanbul.

Neben den Zügen gibt es auch eine Fülle von interaktiven Ausstellungen, die die Geschichte der Eisenbahn erzählen. Besucher können sich in die Rolle eines Eisenbahningenieurs versetzen oder in einem originalgetreuen Bahnhof aus dem 19. Jahrhundert spazieren.

Ein weiterer Höhepunkt ist das „Simulateur de Conduite“, ein Simulator, der es Besuchern ermöglicht, eine Lokomotive zu fahren und die verschiedenen Herausforderungen des Berufs zu erleben.

Für diejenigen, die sich für die Technologie hinter der Eisenbahn interessieren, gibt es auch eine umfangreiche Sammlung von Motoren, Getrieben und anderen Bauteilen.

Die Cité du Train ist ein einzigartiges Erlebnis für jeden, der sich für die Geschichte der Eisenbahn interessiert. Es bietet einen faszinierenden Einblick in die Technologie und den Fortschritt, der das Eisenbahnwesen geprägt hat, und ist definitiv einen Besuch wert.

Adresse:

2 rue Alfred de Glehn
68200 Mulhouse

 

 

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