Mythos Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb

Die Schwäbische Alb will entdeckt werden. Die Schwaben haben Sie erwandert und lieben gelernt. Jenseits der Baden-Württembergischen Grenzen ist sie kaum bekannt. Dabei ist die Alb, wie sie bei Einheimischen liebevoll genannt wird, ein nationales Kulturgut. Heller Fels, Ebenen, Höhlen und kaum Wasser. Das sind einige Attribute, die auf die Alb zutreffen. Der Älbler sagt, hier auf der Alb ist es immer einen Kittel kälter als unten im Tal. Die Landwirtschaft auf der Alb ist mühsam, denn die Äcker sind steinig und das Wasser rar. Das Wasser auf der Schwäbischen Alb versickert im karstigen Untergrund und sammelt sich in der Tiefe in Klüften, Spalten und Höhlen. Aus großen Quellen wie dem berühmten Blautopf in Blaubeuren tritt es zu zutage. Die Einheimischen schwärmen von ihrer Alb. Sie erzählen den „Hereingeschmeckten“ von vom Donautal, aus dem an kühlen Tagen der Nebel aufsteigt, vom Lautertal, wo das Flüsschen Lauter seine romantischen Schleifen zieht und gemütlich vor sich hin plätschert. Dem schwäbischen Märchenschloss  Lichtenstein wo sich majestätisch über dem Tal erhebt. In den Erzählungen von dem Steinzeitjungen Rulaman der in den Höhlen bei Wittlingen gelebt haben soll. Auch wenn Rulaman nur der Protagonist eines Jugendromans des deutschen Naturforschers und Schriftstellers David Friedrich Weinland aus dem Jahr 1878 ist, kann man sich sehr gut vorstellen, dass in den vielen Höhlen durchaus Steinzeitmenschen gelebt haben.

Seit Jahrtausenden ist das Mittelgebirge Schwäbische Alb besiedelt. Berühmt sind die Funde im Lonetal und im Achtal. Einen der bedeutendsten Funde haben Forscher im „Hohlen Fels“  nahe Schelklingen gefunden. Die Rede ist von der, oder besser gesagt die „Venus vom Hohle Fels“ – die älteste Figur einer Frau sowie die älteste figürliche Darstellung eines Menschen. Doch nicht nur die Höhlenfunde zeugen von einer frühen Besiedelung der Schwäbischen Ab. Grabhügel und Fliehburgen, Heerstraßen und verfallene Gebäude erinnern n Kelten und Römer.

Burgen, Schlösser, Klöster & Ruinen auf der Schwäbischen Alb

Die majestätische Seite der Schwäbischen Alb

Höhlen auf der Schwäbischen Alb

Bärenhöhle

Die Bährenhöhle ist eine der bekanntesten Höhlen auf der Schwäbischen Alb. Der Namen Bärenhöhle kommt nicht von ungefähr. In der Höhle wurden Bärenskelette und Bärenschädel gefunden die von den einstigen Bewohnern der Schwäbischen Alb zeugen.

Nebelhöhle

Wimsener Höhle

Laichinger Tiefenhöhle

Sontheimer Höhle

Schertelshöhle

Falkensteiner Höhle

Zwischen Bad Urach und Grabenstetten befindet sich die Falkensteiner Höhle. Mit einer Gesamtlänge von rund 2750 Meter ist es eine der längsten Höhlen der Schwäbischen Alb. Die Falkensteiner Höhle ist eine sogenannte wilde Höhle. D.h. es gibt weder Beleuchtung noch einen gesicherten Fußweg. Dennoch haben sich in der Vergangenheit viele Wagemutige in die Höhle gewagt, was unweigerlich auch zu Unfällen geführt hat. In aufwändigen Rettungsaktionen mussten diese Höhlentouristen gerettet werden. Deshalb ist die Befahrung der Falkensteiner Höhle heute nur noch mit Genehmigung der Gemeinde Grabenstetten erlaubt. Eine Begehung der Höhle ist kein Sonntagsspaziergang. Neben Höhlenerfahrung ist auch spezielle Ausrüstung erforderlich. Große Teile des Höhlenganges sind mit eiskaltem Wasser gefüllt, was auf jeden Fall einen Neoprenanzug erforderlich macht. Wer sich dieses Abenteuer nicht entgehen lassen möchte, schließt sich einer professionellen Höhlentour an.

Falkensteiner Höhle
Eingang der Falkensteiner Höhle im Sommer

 

 

 

 

 

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