Achtung! Wir weisen ausdrücklich darauf hin das es verboten ist das unterirdischen Labyrint von Paris zu betreten. Menschliche Überreste und schwrze Messen lassen den Adrinalinspiegel in die Höhe schnellen
Autor: Thomas – immer auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer unter Europas Himmel. Zuletzt aktualisiert: 15.11.2025
Es ist Samstagnacht. Ich treffe mich im Pariser Stadtteil Petit-Montrouge mit Raphaël und seinem Freund Lois. Beide wollen anonym bleiben. Deshalb wurde ihr Name geändert. Dieser Wunsch ist nur allzu verständlich. Was wir heute Nacht hier vorhaben ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Wir wollen die geheime Unterwelt von Paris erkunden. Raphaël und seinem Freund Lois kennen sich hier sehr gut aus. Deshalb ist die Gefahr, dass wir uns in dem Labyrinth verlaufen sehr gering. Ohne einen ortskundigen Führer würde ich mich niemals in die Pariser Unterwelt wagen. Die beiden sind in der Unterwelt Szene gut vernetzt. Allerdings sieht es diese Szene nicht gerne, wenn fremde in ihr Reich eindringen. Zu skurril sind die Dinge, die hier stattfinden. Doch dazu später mehr. Um überhaupt mitgenommen zu werden musste ich Raphaël und Lois versprechen nur anonym über die geheime Unterwelt von Paris zu berichten.
Jetzt geht es in die Unterwelt
Im Schein einer Straßenlampe stehen wir an einem unscheinbaren Metalldeckel, so wie es tausende in Paris gibt. Für gewöhnlich dienen sie dazu, Versorgungsschächte für Strom, Wasser, Gas und Telekommunikation zu verbergen. Dieser Deckel ist allerdings etwas Besonderes! Er führt hinab in die geheime Unterwelt von Paris. Nur eingeweihte Freaks kennen die geheimen Zugänge. Verstohlen schauen wir uns um, ob es nicht irgendwelche neugierigen Menschen gibt, die uns beobachten. Als die Luft rein ist, öffnet Lois schnell und routiniert den Deckel. Der Metalldeckel lässt sich nur mit einem speziellen Schlüssel öffnen.
Rasch steigt Raphaël die Eisenleiter hinab in die Tiefe. Mit etwas zittrigen Beinen folge ich und zum Schluss kommt Lois der die Klappe von unten verschließt. Unsere Kopflampen erhellen einen niedrigen Gang, der uns weiter in die Unterwelt hineinführt. Graffitis zieren bereits hier die Wände. Es ist kalt und muffig. Wir machen uns auf den Weg. Immer wieder kommen wir an Kreuzungen und Abzweigungen vorbei. Routiniert biegt Raphaël mal nach links und mal nach rechts ab.
Die Unterwelt von Paris ist gefährlich
Jetzt wird mir auch immer bewusster, warum es sehr gefährlich ist, die geheime Unterwelt von Paris zu betreten. Ohne Raphaël und Lois hätte ich keine Chance mehr hier herauszukommen! Mitte des 3. Jahrhundert v. Chr. wurde Paris auf der Seine-Insel, die heute Île de la Cité heißt, gegründet. Ursprünglich waren große Teile, auf denen heute Paris steht, ein Sumpfgebiet. Das macht sich mit dem niedrigen Grundwasserspiegel bis heute bemerkbar. Weite Teile der Gänge stehen unter Wasser und wir bekommen nasse Füße. Nach einer gefühlten Ewigkeit biegen wir zum x-ten Mal in einen weiteren Gang ab. Hier liegen menschliche Knochen und Schädel. Achtlos in den Gang hineingeworfen. Diese Knochen stammen noch aus dem 18. Jhd., der Zeit als die Toten auf den überfüllten Pariser Friedhöfen exhumiert wurden, um Platz für weitere Verstorbene zu schaffen.
Aus der Platznot heraus hat man sich damals entschieden, die halb verwesten Leichen in die unterirdischen Gänge des aufgelassenen Steinbruchs zu bringen. Berichten zufolge hing ein bestialischer Verwesungsgestank über den damaligen Friedhöfen. Er soll so stark gewesen sein, dass Anwohner daran starben. Ich mag mir nicht vorstellen, wie damals die Luft hier unten in dem Pariser Labyrinth gewesen war.
Völlig emotionslos steigen Raphaël und Lois über die menschlichen Überreste. Wenn ich nicht zurückbleiben wollte, musste ich es ihnen gleich tun. Wenige Minuten später bleibt Raphaël unvermittelt stehen und bedeutet uns still zu sein. Mein Adrenalinspiegel steigt schlagartig an. Was war los? Leise höre ich in der Ferne okkulte Musik. Raphaël erklärt, dass wir eben Zeugen einer schwarzen Messe werden. Irgendwie fühlte sich die ganze Situation angsteinflößend an.
Neue Entdeckungen in der geheimen Unterwelt von Paris
In den vergangenen Monaten habe ich erneut mit mehreren „Kataphilen“ gesprochen – so nennen sich jene, die die verborgene Unterwelt von Paris wie ihr eigenes Wohnzimmer kennen. Immer wieder erzählen sie von frisch eingestürzten Gängen, steigenden Wasserständen und unberechenbaren Luftschächten, die urplötzlich ganze Abschnitte fluten. Gerade diese Mischung aus Geschichte, Gefahr und Faszination macht die geheime Unterwelt von Paris zu einem Ort, der sich jeder offiziellen Karte entzieht und bis heute ein Mysterium bleibt.
„Wer die Unterwelt von Paris betritt, geht nicht einfach unter die Stadt – er passiert eine unsichtbare Grenze zwischen Realität und Legende.“
Bei meinen Gesprächen wurde auch deutlich, wie sehr sich die Szene verändert hat. Einige Gänge, die früher zugänglich waren, sind mittlerweile komplett versiegelt. Andere Passagen wurden stillschweigend neu geöffnet – oft durch kleine Gruppen, die ihre Orte streng geheim halten. Für Außenstehende bleibt diese Welt gefährlich, unberechenbar und voller verborgener Geschichten, die sich nur im Flüsterton weitertragen.
Das Thema war für mich völlig neu. Erst bei meinen weiteren Recherchen zum Thema schwarze Messen erfuhr ich, dass es sich um eine pseudoreligiöse Zeremonie, die der Verehrung Satans handelt. Was im Detail dort geschah, wollte ich nicht wirklich wissen. Alles war ziemlich schräg.
Lautlos gehen wir unseren Weg zurück. Ein Zusammentreffen mit den Teilnehmern der schwarzen Messe wollten wir unbedingt vermeiden. Keiner wusste, wie diese auf das Eindringen von Fremdlingen reagieren.
Dieser Artikel wird fortwährend ergänzt. Die Recherche zu der geheimen Unterwelt von Paris gestaltet sich naturgemäß als sehr schwierig und dauern an
Hier geht es zum Artikel “Die Katakomben von Paris“. Der für Touristen zugängliche Teil der Katakomben
Für die Zwischenzeit habe ich noch spannende Videos zu Thema gefunden und stelle diese hier zur Verfügung.
In den Wintermonaten wirkt Paris oft noch geheimnisvoller als sonst. Die Straßen glänzen nach dem Regen, Laternen spiegeln sich auf dem nassen Asphalt und die Stadt bekommt diesen leisen, fast filmischen Charakter. Genau in solchen Momenten spürt man die verborgenen Seiten der Metropole besonders intensiv – auch jene, die tief unter ihren Boulevards liegen. Wenn dich diese Stimmung begeistert, wirst du vielleicht auch meinen Beitrag „Paris bei Regen“ spannend finden. Und wer nach dem Abstieg in die Unterwelt wieder ans Licht will, kann im Viertel Le Marais durch enge Gassen streifen, kleine Ateliers entdecken und das Beste der Stadt überirdisch erleben – hier geht es zu „Le Marais Paris“.
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